Vinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo SliderVinaora Nivo Slider
 

Bauprojekt "Aussengelände KITA am Kirschenberg"

Aussengelände

(ard) Seit Frühjahr 2009 gibt es am Rosbacher Kirschenberg eine U3-Betreuung, wo Kinder ab einem Jahr von 7 bis 15 Uhr altersgerecht spielen, essen und schlafen können. Entsprechend dem steigenden Bedarf wurde hier immer wieder um- und ausgebaut, erweitert und verbessert, damit sich Sternchen und Posträuber, Sonnenbären und Mondhasen wohlfühlen können. Neuestes Projekt war die Umgestaltung des oberen Außenspielgeländes.

Am Freitag übergab Bürgermeister Thomas Alber zusammen mit Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn und den beiden Kita-Leiterinnen Ute Müller und Anja Kühn die Sandecke und die Röhren, das Blockhaus und den Spieltisch sowie den Weidentipi ihrer Bestimmung. Mit dabei waren viele Eltern sowie Vertreter aus Magistrat und Stadtverordnetenversammlung. Rund 40 000 Euro hat sich die Stadt die Umgestaltung diesmal kosten lassen. Etwa die Hälfte - nämlich knapp 18 000 Euro - hatte die inzwischen aufgelöste, und unter das Dach der Stadt geschlüpfte, Elterninitiative "Die kleinen Posträuber" beigesteuert, der Rest waren städtische Mittel.

"Dieser U3-Spielplatz ist weit und breit der erste seiner Art", sagte Müller im Rahmen der kleinen Feierstunde auf der Terrasse des Hauses. Sie lobte die fachkundige Beratung seitens des Architekturbüros. "Mit Ihrer Leistung haben Sie sich zweifellos für weitere Aufgaben qualifiziert." Schelhorn erläuterte sein gestalterisches Konzept. "Kleine Kinder leben in einer ganz anderen Geschwindigkeit als Erwachsene und haben deshalb auch andere Vorstellungen von ihrer Umgebung", erklärte er. Nicht alles, was Erwachsene als kindgemäß betrachten, werde vom Nachwuchs auch so empfunden. Das neue Spielgelände am Kirschenberg gehe auf die Bedürfnisse der U3-Kinder ein, indem es genügend Freiraum lasse, etwas selbst auszuprobieren. Krabbeln und Klettern, Buddeln und Versteck Spielen seien Beschäftigungen, die Kindern Spaß machen. "Spaß steht bei ihnen ganz im Vordergrund, und daran haben wir uns bei der Gestaltung des Außengeländes vorrangig orientiert."

Bürgermeister Alber wies auf die Schwierigkeit der Kommunen hin, für die neuen Aufgaben in der Kinderbetreuung passende Gebäude zu finden. "Wir sind aus zeitlichen Gründen gezwungen, auf Bestandsgebäude zurückzugreifen, die ursprünglich nicht als Kita geplant waren", erläuterte er. Dass man dabei Bedingungen vorfinde wie am Kirschenberg, sei eine Seltenheit. Innen und außen großzügig angelegt, habe sich hier ein großer Gestaltungsspielraum ergeben, um die Einrichtung bedürfnisgerecht auszustatten. Mit der Neugestaltung des Außenspielbereichs habe man das Betreuungsangebot im Stadtgebiet weiter auf die Kleinsten zuschneiden können. Diese bedankten sich mit einem fröhlichen Liedchen und belohnten sich für ihre Darbietung mit einem eigenen Applaus - sehr zur Freude der Erwachsenen.